Samstag, 8. Mai 2010

Sweet Dreamy Saturday

Es war ein wunderschön verträumter Samstag. Während die Männer schwimmen waren, haben meine Kleine und ich ganz in Ruhe gemalt, gebacken, gekocht, Geburtstag gespielt (unser Lieblingsspiel ;-) und die Blütenpracht im Hof bewundert!
It has been a wonderful dreamy Saturday. While the men were going swimming, my little girl and I painted, baked, cooked, played birthday party (our favourite play ;-) and admired the gorgeous blossoms in the courtyard!















Und am Abend gab es dann das Dessert in den Farben des Tages: eine fruchtig süße Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Leckerei!
And in the evening we all had a delicious dessert in the colours of day: a fruity and sweet dessert with strawberries, rhubarb and vanilla!

Donnerstag, 6. Mai 2010

Eine kleine Geschichte



„Du musst alles raus reißen! Aber mit der Wurzel!,“ erklärte der alte Mann, „sonst kommen sie sofort wieder!“ Das kleine Mädchen zählte traurig jede einzelne Blume, die aus der gelb getupften Wiese entfernt wurde. Sie liebte diese Farbflecken, die in jedem Frühling den Garten so schön leuchten ließen. Warum nur sollten diese Blumen schlechte Blumen sein? „Das ist Unkraut;“ behauptete der alte Mann, „es breitet sich zu stark aus und verdrängt die Nutzpflanzen.“
Das kleine Mädchen hörte sich diese Erklärung still an und schwor sich insgeheim später einen eigenen Garten zu haben und dieser würde jedes Jahr aufs Neue voller gelber Blüten sein.
„You have to tear it all out! With the roots!“ exlained the old man, “otherwise they are coming back soon!“ The little girl sadly counted every single flower that had been torn out of the meadow. She loved these colour spots which made the garden shine every Spring. Why should these flowers be bad flowers? „This is weed,“ affirmed the old man,“it spreads too much and it drives out the useful plants.“ The little girl quietly listened to that explanation and secretly swore that she would later have her own garden and that every year it would be full of yellow flowers.



Das Mädchen wuchs heran und lernte alles über jede Art von Pflanzen. Sie war eine junge Frau geworden und eines Tages bekam sie die Gelegenheit, einen verwilderten großen Garten mit einem kleinen Haus zu bewohnen. Als der erste Frühling nahte, freute sie sich auf das erste gelbe Leuchten. Die Nachbarn wunderten sich und fragten immer wieder, wann sie denn diese „Plage“ endlich loswerden wolle, doch da antwortete die junge Frau: „Das sind meine Lieblingsblumen. Sie sind schön und nützlich, denn sie verbessern den Boden. Außerdem liebe ich es, ihre jungen, frischen Blätter als Salat zu essen oder die größeren wie Spinat oder wie eine Suppe zu kochen. Ihre Wurzeln trinke ich als Tee, er stärkt mich und macht mich das ganze Jahr lang glücklich.“ Alle schüttelten den Kopf, doch nach und nach verstanden immer mehr Menschen, was sie meinte und kamen zu ihr, in den „Kräutergarten“, um von ihr mehr über diese gelbe Blumen und die anderen wilden Gewächse zu erfahren. Sie fingen an, ihre frischen Pflanzen und Tees zu lieben.
The little girl grew up and learned everything about any kind of plant. She had become a young woman and then one day she got the opportunity to live in a little house with a big savaged garden. When Spring arrived for the first time she was looking forward to this first yellow refulgence. Her neighbours were wondering about what she was doing and kept on asking her when she would finally try to get rid of this „plague“ but the young woman explained them: „They are my favourite flowers. They are beautiful and useful, they are good for the soil. And I love to eat the young and fresh leaves as a salad or cook the bigger leaves like spinach.or also as a soup. I make tea out of the roots, it makes me stronger and happier throughout all the year.“ Everyone was shaking his head but after a while more and more people were understanding what she meant and visited her in her garden in order to learn more about these yellow flowers and the other wild plants. They started to love her fresh herbs and herbal teas.




Die junge Frau freute sich und dachte lächelnd an das kleine Mädchen zurück. Sie nahm sich täglich Zeit, ihre Pflanzen zu betrachten, fotografierte sie, bei jedem Wetter, frisch und welk. Nach und nach entstand ein Buch aus den Bildern ihrer Lieblingsblume: „Löwenzahnliebe“ nannte sie es, „Dandelion Love“.
The young woman smiled and thought about this young girl she had been. Everyday she spent time in her garden contemplating her plants and she made photos of them regardless of the weather and no matter if they were fresh or withered. Slowly a book was developping out of the photos of her favourite flower and she called it: „Dandelion Love.“


Montag, 3. Mai 2010

Peace starts within ME

Irgendwie war das zweite Bild des letzten Beitrages noch nicht ganz fertig, irgendetwas fehlte noch. Inspiriert von Julias' schönen Karten habe ich nun noch diesen Spruch, den ich schon länger in meinem Gedankenbuch stehen habe, hinzugefügt:
Somehow the second photo of my last post didn't seem to be completely finished, something was missing. Inspired by Julia's beautiful cards I added these words which I had written some time ago into my notebook:



Jetzt ist es rund!
Now it feels right!

Sonntag, 2. Mai 2010

Mailied



(...) Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!
Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch. (...)

Johann Wolfgang von Goethe



(Auch wenn es draußen gerade Bindfäden regnet...mir ist gerade nach ein bisschen Frühlingsschwelgerei!)